Manchmal ist es zum Haare raufen!

Sie kennen das auch?
Sie haben ein kleines technisches Problem und kommen trotz aller eigener Bemühungen nicht auf die Lösung.
Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den Service Ihres Vertragspartners anzurufen oder noch einfacher anzumailen, nach dem Motto: Hier werden Sie geholfen!

Sie bemühen sich also, Ihre Frage so klar wie möglich zu formulieren, und geben alles was Ihrer Meinung nach sonst noch wichtig sein könnte, als Hintergrundinformation mit hinzu. Es könnte ja sein, dass ein Hardwarefehler vorliegt, hat doch bisher alles funktioniert und plötzlich - wie aus heiterem Himmel - trat das Problem auf!

Ihnen wurde ja versichert, dass der Service mit Spezialisten besetzt ist, die auf jeden Fall in der Lage wären, alle auftretenden Probleme zu lösen.

Und tatsächlich, Sie erhalten eine Antwortmail. Der Spezialist teilt Ihnen mit dass er noch dies und jenes zu Ihrem Problem erläutert haben möchte.
Bereitwillig erteilen Sie die gewünschten Auskünfte.
Und... oh Wunder, Sie erhalten fast postwendend eine Antwort. Aber es antwortet nicht Ihr bisheriger Ansprechpartner sondern Spezialist Nr.2, der aber nicht Ihr Problem gelöst hat sondern Ihnen mitteilt, welche weiteren Möglichkeiten bestehen, woher Ihr Fehler kommen könnte.

Sie mailen, noch ganz ruhig, nocheinmal alles zu dem (inzwischen gewordenen) "Fall" dem neuen Ansprechpartner und bitten auch ihn um eine Lösung.

Nach einiger Zeit, erhalten Sie wieder eine Nachricht. Es meldet sich inzwischen Spezialist Nr.3 und teilt Ihnen mit, was Sie aber gar nicht hören wollen, da Sie bereits seinem Vorgänger erklärt haben, dass kein Via Chipsatz vorhanden ist:
"Im Falle eines VIA Chipsatzes haben sie zunächst die Möglichkeit einen sog. Filtertreiber zu installieren. Dieser Filtertreiber kompensiert die Kompatibilitätsprobleme an der USB Schnittstelle. Schauen Sie hierzu unter folgende Adresse: http://www....
Hilft auch der Filtertreiber nicht haben Sie noch die Möglichkeit eine Netzwerkkarte zu installieren und hierüber die Verbindung zum Modem herzu- stellen."

Jetzt sind Sie inzwischen sauer, weil Ihnen nach insgesamt 4 Tagen und 3 verschiedenen Ansprech- partnern immer noch nicht geholfen wurde. Ihnen fällt plötzlich ein einmal einen Virenscan durch- zuführen und siehe da, Sie haben sich einen Trojaner eingefangen, der den Fehler verursacht. Nachdem Sie diesen mit der nötigen Software eliminiert haben, funktioniert Ihr System auch wieder.

Fazit: Wenn sich sogenannte Spezialisten einmal etwas mehr in die Kunden hineinversetzen, und nicht sofort eine vorgefertigte Meinung zum Besten geben würden, wären auch die Servicedienste vielleicht etwas kundenfreundlicher.




Übrigens:
Mit dieser Software haben wir uns selbst geholfen!
a-squared (a²) - Die Zukunft im Malware Schutz