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Wie Sie Reisethrombosen vorbeugen können.
Als Reisender können Sie aktiv dazu beitragen, Ihr persönliches Thromboserisiko zu verringern. Hierzu genügt es schon, ein paar einfache Tipps zu befolgen. Diese ersetzen jedoch nicht den Gang zum Arzt, falls bei Ihnen ein hohes Risiko vorliegt.
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die heutigen Stütz-Kniestrümpfe
sind sportlich und elegant.
Sie unterscheiden sich kaum
von normalen Kniestrümpfen
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Niedriges Risiko
- Trinken Sie bitte ausreichend Wasser oder Fruchtsäfte.
Bei einem Langstreckenflug verliert der Körper bis zu einem Liter Flüssigkeit. Dadurch verdickt und staut sich das Blut in den Venen.
Diesen Mangel müssen Sie unbedingt ausgleichen.
- Nutzen Sie den vorhandenen Fußraum, um den Beinen unterwegs Bewegung zu verschaffen und vermeiden Sie es nach Möglichkeit, durch Abstellen von Handgepäckdie Beinfreiheit künstlich zu verringern
Bewegung im Flugzeug:
- Durch das Sitzen im Flugzeug sind die Venen in der Leiste und in den Kniekehlen lange Zeit geknickt. Das Blut fließt dadurch langsamer – Blutstau ist die Folge. Stehen Sie mindestens ein mal pro Stunde auf und »vertreten sich die Beine«.
Wenn sich die Muskeln anspannen, drücken diese die Venen zusammen. Dadurch wird das Blut zum Herzen gepresst. Ähnliches Resultat erreichen Sie, wenn Sie im Sitzen die Fersen vom Boden heben. Dadurch spannen sich die Wadenmuskeln – die Muskelpumpe wird aktiviert, der Blutstau wird verringert.
Bewegung auf Auto-, Bus-, oder Bahnfahrten:
- Aufstehen
- Pausen einlegen und einige Schritte gehen
Mittleres Risiko
Wie bei "niedrigem Risiko"; zusätzlich
- Vorbeugung durch Tragen von Kompressionsstrümpfen der Klasse 1 bis 2
Wenn es die Muskelpumpe nicht mehr schafft und sich Blut in den Beinen staut, braucht sie Unterstützung von aussen.
Stützstrümpfe stabilisieren die geweiteten Venen und drücken diese zusammen. So kann das Blut schneller fließen – das Thrombose-Risiko wird minimiert. Reisende, die erhöhtes Risiko haben, sollten die Stützstrümpfe auch noch zwei Tage nach dem Flug tragen.
Entwarnung für Modebewusste: die modernen Stützstrümpfe sind heute so hergestelt, dass sie kaum von normalen Strümpfen zu unterscheiden sind.
- im Einzelfall, z.B. Schwangerschaft oder Gerinnungsstörung, kann niedermolekulares Heparin gegeben werden (siehe hohes Thromboserisiko)
Hohes Risiko Wie bei "niedrigem" und "mittlerem Thromboserisiko"; zusätzlich medikmentöse Vorbeugung, z.B. durch Gabe eines
- niedermolekulares Heparins
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Bei niedermolekularen Heparinen handelt es sich um Wirkstoffe, die zur Vorbeugung von Thrombosen z.B. auch während und nach Operationen zur Anwendung kommen. Die Substanzen sind im Allgemeinen gut verträglich und sollten ca. zwei Stunden vor der Abreise subkutan, d.h. mit einer Spritze unter die Haut, verabreicht werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren Arzt.

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Quelle: Aventis Pharma Deutschland GmbH
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