Unterwegs

Was tun im Notfall

    Für den Fall, dass Sie einmal erste Hilfe leisten müssen, denken Sie daran: Helfen kann jeder - und richtig helfen kann gelernt werden. Die ersten Minuten können über Leben und Tod entscheiden. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie in einer Notsituation richtig helfen können, besuchen Sie einen Erste-Hilfe-Kurs bei einem der Rettungsdienste.

    Hilfreich sein kann auch die unter Notfallservice enthaltene Anleitung für Lebensrettende Massnahmen im Notfall die sich auch ausdrucken lassen können und dann immer in Ihrem Handgepäck bei sich führen können.

Andere Länder, andere Sitten

    Es kann passieren, dass Sie - ohne es zu wollen - die Gefühle der Menschen Ihres Gastlandes verletzen: weil Sie sich anders benehmen, z.B. Zärtlichkeiten in der Öffentlcihkeit austauschen, weil Sie unpassende Kleidung anhaben, weil Sie gegen bestimmte "Spielregeln" verst0ßen. In guten Reiseführern finden Sie Hinweise auf solche "Spielregeln".

    Es kann insbesondere im nichteuropäischen Ausland schwierig sein, das Alter von Sexualpartnern richtigf einzuschätzen, sie sind u.U. jünger als man meint. Sex mit Kindern (bis zum Alter von 14 Jahren) ist strafbar. Derartige Taten werden in Deutschland auch dann verfolgt, wenn sie im Ausland begangen wurden!

    Nicht überall gern gesehenAlkohol hat in anderen Kulturen häufig eine andere Bedeutung als bei uns. Trunkenheit gilt in vielen Ländern als ein ausgesprochen schlechtes Benehmen. In islamischen Ländern ist Alkohol verpönt, zum Teil sogar streng verboten. Darüber hinaus baut Alkohol Hemmungen ab und Sie können sich selbst und andere in vieler Hinsicht gefährden, z.B. durch Geschlechtsverkehr ohne Kondom oder unvernünftiges Verhalten am Strand bzw. Pool. In den meisten Ländern liegen die Promillegrenzen übrigens deutlich niedriger als in Deutschland.

    Für den Besitz, den Konsum oder den Handel mit Drogen gibt es in vielen Ländern sehr harte Strafen, in einigen Ländern sogar die Todesstrafe - auch für Ausländer! Deshalb: Finger weg und aufgepasst!

    Drogenhändler beherrschen viele Tricks, mit denen sie die Hilfsbereitschaft (oder manchmakl auch die Naivität) der Urlauber ausnutzen. Nehmen Sie keinen Brief oder Päckchen für andere über die Grenzen mit. Lassen Sie Ihr Gepäck auf keinen Fall unbeaufsichtigt. An der Zollkontrolle werden Sie für etwaige zugesteckte Drogen zur Verantwortung gezogen.


Lesen Sie weiter:
Wieder zu Hause
Übersicht

Quelle: BZgA